Renaturyzacja II

Verweise

Zugangserleichterungen

Inhalt

HINTERGRUND DES PROJEKTS

Der Nationalpark Biebrza-Flusstal liegt im nord-östlichen Polen, in der Woiwodschaft Podlachien im Gebiet von zwei Landkreisen: Grajewo und Mońki, 3 Gemeinden: Goniądz, Rajgród, Grajewo. Der Park wurde 1993 gegründet und ist der gröβte Nationalpark Polens. Die Fläche des Parks beträgt 59223 ha. Die Waldgebiete betragen 15547 ha, die landwirtschaftlichen Flächen – 18182 ha und das Brachland – bekannte Bagna Biebrzańskie (Moore Biebrza), in Wirklichkeit aus der Sicht der Natur die wertvollsten Ökosysteme – 25494 ha. Der Nationalpark Biebrza-Flusstal schützt ausgedehnte und fast nicht geänderte Tal-Torfmoore mit der einzigartigen Vielfalt von Pflanzen-, Vögel- und anderen Tierarten sowie natürlichen Ökosystemen. Das Tal Biebrza ist ein wichtiger Ort des Nestbaues, des Fressens und der Erholung für Wasser-Sumpf-Vögel. Aus diesem Grunde wurde es 1995 auf die Liste von den Lebensräumen der RAMSAR-Konvention, d.h. Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung, insbesondere als Lebensgrundlagen für Wasser-Sumpf-Vögel eingetragen. Eine der gröβten Herausforderungen und Aufgaben des Parks ist es, Wasserverhältnisse im Tal Biebrza zu verbessern und wiederherzustellen sowie Waldökosysteme im offenen Zustand zu erhalten.

In den letzten 150 Jahren haben sich die hydrographischen Verhältnisse erheblich verändert. Das hydrographische Netz ist infolge des Grabens von Kanälen im XIX Jahrhundert und intensiver Meliorationsarbeiten im XX Jahrhundert erheblich geändert. Es entstanden zwei groβe Kanäle:

Kanal Woźnawieś und Kanad Ruda sowie ein paar kleinere u.a. Łęg, Kapice. Für Moorökosysteme, die es in dieser Region weder durch das ständige Überflüten von Grundwasser oder durch das alljährliche Frühlingsüberschwemmen gab, bedeutete das Graben von künstlichen Kanälen eine dramatische Änderung von Versorgungsverhältnissen. Das führte dazu, dass die torfbildenden Prozesse stoppten und Torfmoore infolge des Verrotungsprozesses und Änderung von Pflanzengesellschaften degradiert wurden.

Diese nachteiligen Veränderungen verstärken, insbesondere nahe den Kanälen. In vielen wissenschaftlichen Arbeiten über dieses Gebiet wurde die Notwendigkeit festgestellt, die Wasserverhältnisse auf diesem Gebiet zu verbessern.

Die Arbeit von W. Małaszewski von 1861 handelt davon, wie zwei Hauptkanäle entstanden: Kanal Ruda, Woźnawieś sowie kleinere: Kapice und Łęg.

Maleszewski schrieb: Um Sümpfe zu trocknen, wurden auβer zahlreichen Graben zwei Hauptkanäle entworfen und gebaut. Ein Kanal hatte nach dem Projekt fast 9433, war 32 Warschauer Fuβ weit, 7 Fuβ tief, er wurde auf 33577 Silberrubel geschätzt*. Der zweite Kanal für das Ziehen des Wassers aus Jegrzua lang, 10120 pr., 24 Warszauer Fuβ weit, 7 Fuβ tief, mit Gefälle 18 Fuβ – es wurde auf 13397 Silberrubel berechnet. Die ursprünglichen Anschläge wurden wesentlich erhöht, um Moore in Nutzwiesen zu verwandeln.**

Kanäle, die Maleszewski beschrieb: Ruda und Woźnawieś entstanden zwischen 1845 und 1861 nach einem groβen Hungersnot 1944 im Rahmen von öffentlichen Arbeiten. Diese Kanäle sollten den Abfluss des Überflusses vom Wasser aus sumpfigen Moorwiesen leichter machen, um den Zugang zu diesen Wiesen zu ermöglichen und Heuernte zu erleichtern.

Um der das Tal Biebrza bewohnten Bevölkerung Existenzmittel sicherzustellen, wurden auch Felder melioriert, was dem Prozes zugrunde legte, Moorwiesen für landwirtschaftliche Zwecke zu gebrauchen.

Der Kanal Ruda entstand im XIX Jahrhundert und ist 16,7 km lang. Er zweigt vom Fluss Ełk bei Ruda ab und mündet in die Biebrza bei Osowiec, das Wasser des Flusses Ełk zu übernehmen. Das Flussbett hörte auf, das Wasser aus dem höheren Teil des Einzugsgebiets zu führen und wurde zu einem toten Flussbett, indem es zunächst in die Biebrza bei Wrocenie mündet, angefangen von der Abzweigung des Kanals Ruda bis zum Anschluss mit Jegrznia. Daraus resultiert die Bezeichnung der Strecke “Der Tote Ełk”. Auf diese Art und Weise wurde Jegrznia zu einem selbstständigen Zufluss der Biebrza.

Der Kanal Woźnawieś hat die Länge von 8 km. Er zweigt von der Jegrznia ab und mündet ins ehemalige Flussbett des Ełks, eine Sehne des Bogens aus der Jegrznia und dem Ełk zu bilden. Er übernimmt jedoch nicht den ganzen Durchfluss der Jegrznia, wie im Falle des Kanals Ruda.

Die Kanäle Kapice und Łęg, die sich im zentralen Teil des mittleren Beckens befinden, sind infolge mangelnder Wartung fast ganz verschwunden, sodas ihr ursprünglicher Lauf auf manchen Strecken kaum erkennbar ist.

* Warschauer Fuβ = altpolnischer Fuβ, d.h. Warschauer – bis 1819 = 29,78 cm

** Bis 1897 gab es in Russland Bimetallismus – 1 SR (Silberrubel) betrug 0,76 Dollar.

Geschichtlicher Überblick

die Karte Karls de Perthess von 1795
die Karte Karls de Perthess von 1795
Reymann's Special-Karte 1855 r.
Reymann's Special-Karte 1855 r.
Taktische Karte Polens WIG (Warschauer Aktienindex) von 1929
Taktische Karte Polens WIG (Warschauer Aktienindex) von 1929
Dunlop-Strassenkarte 1932 r.
Dunlop-Strassenkarte 1932 r.

Inhalt

Projekt LIFE13 NAT/PL/000050 „Renaturyzacja sieci hydrograficznej w Basenie Środkowym doliny Biebrzy. Etap II”

Kontaktangaben

Biebrzański Park Narodowy

(Nationalpark Biebrza-Flusstal)

Osowiec-Twierdza 8 

19-110 Goniądz

Tel. (+48) 857 383 039;

Fax (+48) 857 383 021

Zimmer 27

Öffnungszeiten

7.30-15.30

Impressum

Die Wiederherstellung der Gewässernetz im Nahen Basin des Biebrza-Tal Phase II
Projekt und Ausführung: extranet.pl
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